Baskets Jugend überzeugt bei internationalen Osterturnieren in Wien und Berlin

Über die Osterferien war die Baskets Jugend gleich bei zwei internationalen Turnieren im Einsatz: beim Osterturnier in Wien mit Teams von der U12 bis zur U20 sowie beim Eastercup in Berlin mit der U11. Neben starken Platzierungen sammelten die Mannschaften vor allem durch zahlreiche Spiele gegen nationale und internationale Gegner wertvolle Erfahrungen.

Wien: Viele Spiele, starke Gegner und ein Finaleinzug

Das Basketball Osterturnier bringt seit mehr als 30 Jahren Nachwuchs-Teams aus der ganzen Welt zusammen. Während der fünf Turniertage finden in 35 Sporthallen und in der Wiener Stadthalle insgesamt 1750 Begegnungen in sechs Altersklassen statt – von U12 bis U20 jeweils für Jungen oder Mädchen. Turnierdirektor Peter Krappel und sein 500-köpfiges Team organisieren für die 5.000 Spielerinnen und Spieler einen spannenden Basketball-Event, von dem die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken nach Hause reisen.

Die U20 gewann zum Auftakt deutlich mit 86:27 gegen die Berlin Tiger, setzte sich später mit 75:69 gegen BG Bonn 92 durch und gewann ein weiteres enges Spiel mit 65:62 gegen WAT 3 Capricorns. Niederlagen gab es hingegen gegen TS Jahn München (53:77). Damit erreichte das Team als Gruppenzweiter die K.o..-Phase erreichte. Hier ging es im Achtelfinale erneut gegen die Bonner. Diesmal reichte es allerdings nicht und die U20 schied mit einer 66:77 Niederlage aus.

Die U16 zeigte ebenfalls eine starke Gruppenphase mit 5 Siegen aus 5 Spielen gegen BBC Köpenick (57:33), die Babenhausen Wizards (67:50), die Bergischen Löwen 2 (65:26), Einheit Pankow (81:23) und die italienischeMannschaft Cesena Basket (80:24). In den anschließenden Playoffs steigerte sich das Team nochmals deutlich: Im Sechzehntelfinale wurde CVJM Hannover mit 85:41 besiegt, im Achtelfinale folgte ein dramatischer 79:74-Erfolg nach Verlängerung gegen VFB Hermsdorf. Auch im Viertelfinale gegen die Swaco Raiders Tirol (86:48) und im Halbfinale gegen die Berlin Tiger (79:76) behielt die Mannschaft die Oberhand. Erst im Finale musste man sich dem Basketballinternat RBS Jugla (Lettland) geschlagen geben und belegte einen herausragenden zweiten Platz.

Die U14 präsentierte sich über weite Strecken sehr souverän. Zum Auftakt gelang ein knapper 44:39-Sieg gegen SV Empor Berlin sowie ein deutlicher Erfolg gegen TV Marbach (61:41). Im weiteren Verlauf gewann das Team gegen BC Darmstadt (40:29) musste allerdings Niederlagen gegen BG 74 Göttingen e.V. (13:78) und Vienna United (30:68) einstecken. Am Ende bedeutete dies Platz drei in der Gruppe – der Einzug in die Playoffs wurde damit nur knapp verpasst.

Auch die U12 zeigte ein engagiertes Turnier. Nach einer knappen Auftaktniederlage gegen die Berlin Tiger (34:38) folgten Siege gegen ASC Theresianum Mainz (32:28), TS Jahn München (31:14) und ACT Kassel (40:25). Gegen das italienische Team D.B. Crocetta Torino musste man sich jedoch deutlich mit 34:60 geschlagen geben. Wie die U14 belegte auch die U12 am Ende den dritten Gruppenplatz und verpasste den Playoff-Einzug nur knapp.

Berlin: U11 mit Erfolgen in gleich 2 Altersklassen

Beim Eastercup in Berlin startete die U11 mit einer Niederlage gegen die Regensburg Baskets (31:57), konnte jedoch anschließend einen knappen Sieg gegen MBF Berlin Beats (35:33) einfahren. Gegen ALBA Berlin unterlag das Team zunächst mit 29:39.

Am zweiten Turniertag musste die Mannschaft eine deutliche Niederlage gegen Steinenbronn (25:64) hinnehmen, zeigte danach jedoch eine starke Reaktion: Mit einem klaren 44:13 gegen Berlin Baskets und einem umkämpften 48:46-Sieg gegen ALBA Berlin gelangen zwei wichtige Erfolge.

Am Abschlusstag ging es um die Platzierungen: Gegen Berlin Moabit [U11] verlor man mit 20:58 und belegte somit den 2. Platz in der Kategorie U11. Danach musste man sich auch im letzten Spiel gegen Berlin Moabit [U12] mit 32:38 geschlagen geben und belegte damit den sechsten Platz in der Kategorie U12.

Alles in allem präsentierte sich die Baskets Jugend bei beiden Turnieren als konkurrenzfähig und spielfreudig. Besonders die U16 mit ihrem Finaleinzug in Wien ragte heraus, doch auch die anderen Teams überzeugten mit zahlreichen Siegen gegen starke Gegner. Die U20 erreichte die K.o.-Phase und schied im Achtelfinale aus, während die U12 und U14 jeweils nur knapp als Gruppendritte den Einzug in die Playoffs verpassten. Insgesamt nehmen alle Mannschaften viele wertvolle Erfahrungen aus den intensiven Turniertagen mit.