Baskets Vilsbiburg fiebern dem Saisonstart entgegen – Härtetests stimmen auf Ansbach ein
Nach intensiven Wochen der Saisonvorbereitung wird es am kommenden Samstag endlich ernst: Die Baskets Vilsbiburg starten auswärts bei hapa Ansbach in die neue Saison der 1. Regionalliga. Tip-off ist um 19:30 Uhr.
Die Mannschaft von Cheftrainer Jodi Kreutzer hat in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet und konnte insbesondere in den letzten Vorbereitungsspielen wichtige Erkenntnisse sammeln. Im Rahmen eines Vorbereitungsturniers in der heimischen Ballsporthalle trafen die Baskets am 12. und 13. September auf zwei hochkarätige Gegner. Im ersten Spiel setzte sich Vilsbiburg gegen den Ligakonkurrenten Bayreuth aus der Nordstaffel der Regionalliga Südost durch. Einen Tag später wartete mit den Tropics aus Oberhaching ein Team aus der 2. Bundesliga ProB ein noch einmal deutlich höherer Prüfstein. Trotz einer knappen Niederlage zeigte die Mannschaft auch hier eine intensive und energiegeladene Vorstellung.
„Die beiden Spiele beim Vorbereitungsturnier waren für uns extrem wertvoll. Wir haben gegen zwei starke Gegner gesehen, dass wir körperlich und vom Einsatz her bereits auf einem guten Niveau sind. Gleichzeitig haben wir natürlich auch Bereiche entdeckt, an denen wir bis zum Saisonstart noch arbeiten mussten“, erklärt Cheftrainer Jodi Kreutzer.
Die Kehrseite des sonst sehr gelungenen Vorbereitungsturniers stellte die Verletzung von Profi Vincent Garrett dar. Der US-Forward verletzte sich beim zweiten Spiel an der Wade und fiel die restliche Vorbereitung aus.
Den letzten Test vor dem Saisonauftakt bestritten die Baskets am 19. September ebenfalls in der heimischen Ballsporthalle gegen DJK SB Rosenheim aus der 2. Regionalliga. Dabei präsentierten sich die Vilsbiburger erneut mit hoher Intensität und viel Energie und konnten die Partie letztlich mit einem Vorsprung von knapp 40 Punkten deutlich für sich entscheiden. Damit gelang der Mannschaft ein überzeugender Abschluss der Vorbereitung.
„Wir wollten im letzten Test noch einmal unsere Intensität über die komplette Spielzeit auf den Platz bringen. Das ist uns sehr gut gelungen. Jetzt gilt es aber, diese Energie auch mit in den Saisonstart zu nehmen “, so Kreutzer.
Mit hapa Ansbach wartet zum Saisonauftakt nun allerdings direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Begegnung bildet den Startschuss in eine lange Regionalliga-Saison, in der die Baskets ihre Entwicklung aus der Vorbereitung bestätigen wollen. Gerade auswärts wird es darauf ankommen, von Beginn an mit der nötigen Konzentration und körperlichen Präsenz aufzutreten.
Die intensive Vorbereitung hat dabei nicht nur sportlich, sondern auch im Hinblick auf das Zusammenspiel wichtige Grundlagen geschaffen. Nun gilt es für die Baskets, die Abläufe unter Wettkampfbedingungen umzusetzen und möglichst erfolgreich in die neue Spielzeit zu starten.
Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft ist entsprechend groß. Nach mehreren Wochen harter Arbeit steht am Samstag erstmals ein Pflichtspiel auf dem Programm. Die Baskets Vilsbiburg wollen dabei zeigen, dass die intensive Vorbereitung Früchte getragen hat – und mit einem starken Auftritt bei hapa Ansbach den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen.
Eine Liga ohne leichte Gegner
Baskets Vilsbiburg erwarten ausgeglichene Südgruppe – Halbfinale als klares Saisonziel
Neue Trainer, namhafte Neuzugänge aus der 2. Bundesliga (ProB), Abgänge wichtiger Leistungsträger und mit der BG Illertal ein ambitionierter Aufsteiger sorgen für eine Liga, in der die Karten neu gemischt werden. Einen klaren Favoriten auszumachen, fällt dabei schwer – mehrere Mannschaften bringen das Potenzial für die Playoffs mit.
Eine besondere Stellung nimmt der TS Jahn München ein. Der Vorjahresfinalist geht zwar mit Headcoach Basti Block unter neuer Führung in die Saison, konnte den Kern seiner Mannschaft aber weitgehend zusammenhalten. Auch die bisherigen Eindrücke aus der Vorbereitung fallen positiv aus. Jahn dürfte damit erneut zu den Spitzenteams der Südgruppe gehören.
Auch der TSV Ansbach ist traditionell eine Mannschaft, die in der oberen Tabellenregion erwartet werden darf. Mit Lars Lagerpusch sicherte man sich die Dienste eines Spielers mit viel Erfahrung. Der 2,07 Meter große ehemalige Profi bringt eine neue Dimension ins Spiel der Ansbacher.
Für Aufsehen sorgte zudem der TSV Unterhaching. Gleich mehrere Spieler mit ProB-Erfahrung wechselten vom Nachbarn aus Oberhaching nach Unterhaching. Peter Zeis, Jörg Dippold und Janosch Kögler verstärken den Kader ebenso wie der ehemalige Landshuter CJ Mitchell. Damit verfügen die Haching Baskets über reichlich Erfahrung und individuelle Qualität.
Mit dem TSV 1861 Nördlingen wartet ein weiterer etablierter Konkurrent. Die Nördlinger setzen ähnlich wie die Baskets auf Kontinuität und konnten ihren Kader weitgehend zusammenhalten. Zwar ist mit Daniele Miguillon der Topscorer der vergangenen Saison nicht mehr dabei, dennoch bleibt Nördlingen eine Mannschaft, die an einem guten Tag jeden Gegner in der Liga schlagen kann.
Eine gewisse Wundertüte dürfte die BG Illertal sein. Der Aufsteiger bringt eine junge Mannschaft mit und kommt mit entsprechendem Selbstvertrauen aus der 2. Regionalliga.
Beim MTSV Schwabing steht ein größere Umbruch an. Trainer Eichler ist nicht mehr dabei, zudem haben einige Spieler den Verein in Richtung College verlassen. Wie schnell die neu formierte Mannschaft zusammenfindet, wird sich im Saisonverlauf zeigen.
Auch München Basket setzt auf einen weitgehend eingespielten Kader. Mit Max May, der in die ProB nach Oberhaching gewechselt ist, verloren die Münchner allerdings einen wichtigen Leistungsträger. Mit Anton Geretzki kam gleichzeitig ein Spieler hinzu, der sportlich in eine ähnliche Rolle hineinwachsen könnte.
„Die Liga wird sehr ausgeglichen sein. Es gibt mehrere Mannschaften, die um die vorderen Plätze spielen können, und auch dahinter wird es keine einfachen Spiele geben. Für uns wird es deshalb darauf ankommen, über die gesamte Saison konstant zu sein und unseren Basketball auf hohem Niveau zu spielen“, sagt Headcoach Jodi Kreutzer. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Halbfinale der Playoffs erreichen. Dafür müssen wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und gerade gegen die direkten Konkurrenten unsere Leistung abrufen.“





