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Mehr Kontrastprogramm geht nicht

16.11.2017

Baskets Vilsbiburg gastieren am Samstag bei Schlusslicht Jena

Zwei unterschiedlichere Spiele binnen einer Woche könnten für die Baskets Vilsbiburg nicht auf dem Programm stehen. Einem wahren Basketballfest vor fast 800 Zuschauern beim Spitzenspiel in Treuchtlingen folgt am kommenden Samstag (Spielbeginn 15.00 Uhr) das Gastspiel beim noch sieglosen Team von Science City Jena 2.

Auf dem Papier ist das Match eine klare Angelegenheit. Die Baskets führen die Tabelle nach dem 76:72-Sieg in Treuchtlingen mit acht Siegen bei null Niederlagen weiterhin souverän an. Jena wartet im Gegenzug nach wie vor auf den ersten Saisonsieg und belegt folglich mit acht Niederlagen den letzten Tabellenplatz. Doch auf die leichte Schulter nehmen sollten die Vilsbiburg die Partie nicht. Jan Heber (14,6 Punkte) Center Marco Rahn (12,8) und Ole Smollich (10,0) punkten bei den Gästen zweistellig. Insgesamt überzeugt das Team durch eine große Ausgeglichenheit und eine große Rotation, die auch nötig ist, da Jena seine Gegner erfahrungsgemäß 40 Minuten über das ganze Feld verteidigt.

Eine gefährliche Kombination wie Holger Prote findet: „Wir sind haushoher Favorit am Samstag. Jeder erwartet von uns einen deutlichen Sieg. Doch Jena wir uns sicherlich nicht kampflos die Punkte schenken und wird uns über harte Verteidigung alles abverlangen. Uns muss es gelingen den Schalter umzulegen. Wir spielen in Jena nicht vor einer tollen Kulisse sondern voraussichtlich in einer leeren Halle, wir spielen zu ungewohnter Zeit und haben eine Anreise von 400 km in den Beinen“, so Prote und ergänzt: „Am Ende liegt es an uns die Partie erfolgreich zu gestalten. Meine Jungs machen dieses Jahr bisher einen Hammer-Job. Man darf nicht vergessen, dass wir seit vier Spieltagen ohne Lubos Novy, einem der besten Center der Liga, auskommen müssen, es aber irgendwie schaffen dies als Mannschaft zu kompensieren. Es gibt in diesem Jahr keine persönlichen Egos. Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft.“

Die Leistungskurven von Kendall Timmons und Joshua Guddemi zeigen von Woche zu Woche nach oben. Und auch Jordan Aboki findet sich immer besser im Baskets-Spiel zu Recht. Die Youngster Michael Theisinger, Josi Leierseder und Eduard Hoffmann (zeigte am vergangenen Wochenende mit 15 Punkten seine Scorerqualitäten) sind spätestens seit dieser Spielzeit nicht mehr aus der Baskets-Rotation wegzudenken. Andy Goderbauer hatte in Treuchtlingen zwar Ladehemmungen von der Dreierlinie, wusste aber durch sehr gute Verteidigung zu überzeugen. Center Alex Möllenkamp gibt den Baskets wichtige Minuten, sorgt so für Entlastung und agiert während seiner Spielzeit mit viel Einsatz und Leidenschaft.

Doch am Wochenende könnte es jetzt ganz dick für die Basktes kommen: Der Beginn der kalten Jahreszeit geht nicht spurlos an den Niederbayern vorbei. Michael Theisinger, Alex Möllenkamp und Michael Mayr konnten die Woche über krankheitsbedingt nicht trainieren, das Donnerstagstraining wurde wegen Spielermangel abgesagt. Auch deren Einsatz am Wochenende ist fraglich. Mit Lubos Novy und Max Wagner wären es dann gleich fünf Ausfälle, sodass die Baskets nur zu sechst in Jena antreten könnten.

Wer die Vilsbiburger bei einer der weitesten Auswärtsfahrten der Saison begleiten will, kann die Reise nach Thüringen im Mannschaftsbus mit antreten.

Abfahrt ist um 9.00 Uhr an der Vilstalhalle Vilsbiburg mit Zwischenstopp um 9.30 Uhr in Landshut (Grieserwiese).

 

Volle Fahrt voraus – Jordan Aboki findet sich immer besser im Baskets-Spiel zu Recht und strebt am Samstag in Jena mit seinen Baskets den neunten Sieg in Folge an.