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Mit breiter Brust nach Rosenheim

23.02.2018

Baskets Vilsbiburg gastieren am Samstag um 19.00 Uhr in Rosenheim

Nach zwei Heimsiegen in Folge und dem Einzug ins Final-Four des Bayernpokals geht es für die Vilsbiburger Korbjäger am kommenden Wochenende (Spielbeginn Samstag um 19.00 Uhr) in die Gabor Halle zum SB DJK Rosenheim.

Die Stimmung ist nach dem 99:96-Heimsieg nach Verlängerung gegen Hellenen München bei den Baskets freilich bestens und der Puls geht allmählich bei allen Beteiligten wieder zurück. Zudem kehrte Michael Theisinger am Montag nach fast dreiwöchiger Verletzungspause (Rücken) wieder zurück ins Teamtraining. Einzig Kapitän Michael Mayr konnte krankheitsbedingt unter der Woche nicht mitwirken und steht für das Samstagsspiel auf der Kippe. Ansonsten können die Baskets voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben die Woche gut trainiert und viel Selbstvertrauen aus der Partie gegen München gezogen. Meine Jungs haben konzentriert umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatte“, blickt Coach Prote zurück.

Auch wenn sich die Baskets auswärts erfahrungsgemäß immer schwerer tun, will man den Schwung vom vergangenen Wochenende mitnehmen und in Rosenheim den dritten Ligasieg in Folge einfahren.
SB DJK Rosenheim befindet sich mitten im Abstiegskampf und steht mit gerade einmal fünf Siegen bei elf Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz – punktgleich mit dem Zwölften und dem Vorletzten. Dass was am vergangenen Spieltag passierte wollte Rosenheim im Vorfeld eigentlich vermeiden Nach dem lang ersehnte Erfolgserlebnis gegen Jena (97:90) einen Spieltag zuvor reisten die Miller-Schützlingen eigentlich mit viel Selbstvertrauen und Stabilität zur Auswärtspartie nach Treuchtlingen. Doch dort setzte es eine heftige 57:102-Schlappe. „Die Höhe der Niederlage sollte man nicht überbewerten, da Rosenheim nach der Halbzeit die angeschlagenen Leistungsträger über weite Strecken geschont hat. Der Heimerfolg gegen Jena zeigt, dass Rosenheim in der heimischen Halle immer eine gefährliche Mannschaft ist“, warnt Coach Prote seine Schützlinge davor den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Rosenheimer Offensive prägte das Trio Evans Ganapamo (21,3 Punkte pro Spiel), Jguwon Hogges (18,3) und Osvaldas Gaizauskas (14,7) die zusammen im Schnitt 54 Punkte pro Partie beisteuern. Distanzschütze Shkelzen Bekteshi (8,2) sorgt hinter dem Trio für die nötige Entlastung und auch die Big-Guys Marco Lachmann und Adrian Gheroghiu sollte man unter den Brettern nicht aus dem Auge lassen.

Sollte es den Baskets gelingen auswärts die gezeigte Teamleistung vom vergangenen Wochenende zu bestätigen steht dem 15. Saisonsieg nichts mehr im Wege.

Nach überstandenem Prüfungsstress kann Josi Leierseder gegen Rosenheim wieder mit freiem Kopf aufspielen. Bereits gegen Hellenen München war er mit seiner intensiven Verteidigungsarbeit ein Garant für den Baskets-Sieg.